1. Januar 2019 – 31. Dezember 2019

900 Jahrfeier Hetschburg

Das Jahr 2019 wird in Hetschburg durch die Feierlichkeiten zu 900 jährigen Bestehen der Gemeinde unweit von Weimar geprägt sein. Hetschburg ist ein Dorf, in dem der Zusammenhalt seiner alteingesessenen und hinzugezogenen Einwohner im Mittelpunkt steht.
Um den Zusammenhalt für alle Einheimischen und Besucher zu dokumentieren, können alle Hetschburger bei den ortsansässigen Schmieden Andreas und Benedikt Schwarz ein Kettenglied schmieden, welches in ein Gesamtkunstwerk eingehen wird. Um Terminabsprache für das Schmieden der Kettenglieder wird gebeten. Die Enthüllung des Kunstwerks soll am Festwochenende im August 2019 erfolgen.
Über die weiteren Aktivitäten und Veranstaltungen gibt die Hetschburger Webseite Auskunft.

Schmiedeweihnacht 2018 in der Ilmtalschmiede

Schon Wochen vorher fieberten die Fans der Schmiedeweihnacht dem diesjährigen Termin in der Ilmstalchmiede Schwarz entgegen. In der Lokalpresse war auch die Einladung nach Hetschburg zu lesen. Schon lange ist das jährliche Weihnachtsschmieden der Metallbau- und Kunstschmiede Schwarz in Hetschburg Tradition geworden. Zum zweiten Mal fand das Weihnachtsschmieden in der neu errichteten Ilmtalschmiede – Schwarz direkt am Ufer der Ilm statt. Die zahlreichen Gäste aus dem Ort, aber auch aus den umliegenden Ortschaften konnten sehen, dass sich die Ilmtalschmiede wieder weiterentwickelt hat. Vor der Ilmtalschmiede – auf der Seite der Ilm – empfing das neue Wahrzeichen der Ilmtalschmiede mit entsprechend wehender Fahne die Gäste. Natürlich ist auch diese geschmiedet und enthält als Inschrift die Adresse der Webseite der Ilmtalschmiede. Auf der Vorderseite des Gebäudes schmückt nun unter anderem eine riesige Ameise die Front.
In weiter Entferung waren schon die Schläge der Hämmer von Andreas und Benedikt Schwarz und den „Gastschmieden“ zu hören. Etliche Gäste nahmen Hämmer auf, um ihr Können zu demonstrieren. Auch die junge Generation hat in diesem Jahr wieder den Hammer in der Hand. Und nach anfänglicher, schüchterner Zurückhaltung zeigte sie dem interessierten Publikum, dass jeder in der Lage sein kann, das Schmiedehandwerk als Arbeitsinhalt, aber auch als Element der Freizeitgestaltung, egal ob Mädchen oder Junge, zu erlernen. Dafür bietet die Ilmtalschmiede – Schwarz entsprechende Grund- und Fortgeschrittenenkurse für angehende Schmiedeenthusiasten an.

Natürlich war auch wieder für das leibliche Wohl gesorgt. Am Lagerfeuer gab es Rehgoulaschssuppe. Im Gebäude der Ilmtalschmiede verführten Stollen und andere Spezialitäten zum Naschen. Glühwein, Bier und alkoholfreie Getränke rundeten das Angebot ab.

Gotha glüht – auch 2018

In diesem Jahr gab es nun die 22. Auflage des „Internationalen Metallgestaltertreffens“ auf dem Gothaer Buttermarkt. An drei Tagen trafen sich Metallgestalter aus vieler Herren Länder zum Wettstreit und Erfahrungsaustausch. Auch die Zuschauer kamen auf ihre Kosten und waren nicht nur passive Betrachter, sondern konnten auch selbst Akteure sein.
Am Sonntag waren auch Andreas und Benedikt Schwarz auf dem Buttermarkt in Gotha wieder mit dabei. Wie in jedem Jahr gab es eine anspruchsvolle Aufgabe zu lösen. Das diesjährige Thema „Licht & Schatten“ war eine Herausforderung für alle Teilnehmer. Die Hetschburger Schmiede entschieden sich, eine Lampe zu gestalten, die das in einem Glasrohr „gefangene“ Licht durch die es umgebende Schmiedeelemente Schatten werfen ließ. Die umfangreiche Arbeit erforderte, wie von den Beiden nicht anders gewohnt, umfangreiches schmiedetechnisches Können. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Wie immer gab es ein umfangreiches Rahmenprogramm für alle Besucher. An der Bühne waren auch schon fertige Exponate des Vortages zu sehen. Einen Ausschnitt der eingereichten Arbeiten findet sich am Ende der Bildschau.
Zwischendurch fand sich Prominenz am Schmiedefeuer ein. Heinz Hoenig und seine Begleitung nahmen die Hämmer in die Hände und zeigten ihr Können. Dr. Bernd Seydel hielt die Momente für uns fest.

MDR vor Ort in der Ilmtalschmiede Schwarz

Heute fanden Filmaufnahmen in der Ilmtalschmiede mit Andreas und Benedikt Schwarz statt. Ein MDR – Aufnahmeteam mit der Redakteurin Jana Pfeifer, dem Kameramann Ronny Schönknecht und dem Mann für den guten Ton Dietmar Heger, waren in die Ilmtalschmiede nach Hetschburg gekommen, um die beiden Meister bei der Arbeit zu beobachten, sich erläutern zu lassen, wie sie ihre Arbeit im Kunstschmiedebereich gestalten und welche alte Techniken und Maschinen zum Einsatz kommen. Auch war das Team daran interessiert, wie Vater und Sohn überhaupt zu dem Beruf gekommen sind.

Das alles und mehr wird am Sendetermin 29. September 2018 im MDR – Fernsehen zu sehen sein.
Die Schmiede sind dann schon wieder auf dem Sprung zu „Gotha glüht“, um ihre Arbeit wieder im internationalen Wettbewerb zu präsentieren…

24. Schmiedefest im Museum Gesenkschmiede Zella-Mehlis

Zu den Museen der Stadt Zella-Mehlis gehört die Gesenkschmiede in Lubenbach, einem Stadtteil von Zella – Mehlis, deren 100 jähriges Bestehen 2017 gefeiert wurde.
Am 18. August 2018 fand nun das 24. Schmiedefest statt. Der Förderverein und die Museeumsleitung hatten das Fest sorgfältig vorbereitet.
Andreas Schwarz konnte in der großen Schmiede Einblicke in sein Können geben. Viele Schmiedefreundinnen und -freunde, aber auch viele Kinder schauten diesen Vorführungen mit großem Interesse zu. Andreas schmiedete das eine oder andere „Mäuschen“ als kleine Erinnerung zum Mitnehmen – wer weiß, ob das nicht die nächste Fan – Generation dieser alten Technik wird.

An diesen großen Raum schließt sich die Ausstellung von verschiedenen Maschinen der Metallbearbeitung an. Die meist vom Wasserrad über Riemen angetriebenen Maschinen machten einen mächtigen Eindruck. Vor allem die Gesenkschmiedemaschinen füllten den Raum fast bis zur Decke aus. Um die Ecke befindet sich „Die kleine Schmiede“ in der ebenfalls Vorführungen stattfanden. Der Schmied wurde auch nicht müde, seine Kurse anzupreisen. Ähnlich wie bei Andreas Schwarz bietet er verschiedene Kurse vom Änfängerkurs bis hin zum Messerschmieden an.
Vor dem technischen Museum wurde auch an das leibliche Wohl gedacht. Über Kaffee und Kuchen bis hin zu Bier und Bratwurst gab es ein reichhaltiges Getränke- und Speisenangebot.
Damit nicht genug. Es gab auch eine Tombola und Musik „auf die Ohren“…und einen zum Nachmittag hin immer größer werdenden Besucheransturm. Das Wetter lud zu einen Besuch ein – es zeigte sich wieder von seiner besten Seite…

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